Um die Arbeit von Multiplikator:innen zu unterstützen, stellt Spotlight Methoden zur Bildungsarbeit im Themenfeld Antifeminismus zur Verfügung. Die Methoden sind in der Projektarbeit erprobt und passgenau zum Thema Antifeminismus ausgerichtet. Sie können kostenfrei heruntergeladen und zur Anwendung in eigenen Format genutzt werden.
Die drei bereitgestellten Methoden ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg ins Thema und eine Auseinandersetzung mit Antifeminismus sowohl in seiner historischen Kontinuität als auch seiner politischen Dimension. Mit einer weiteren Übung kann das Verständnis zu Antifeminismus vertieft und gefestigt werden. Die Methoden können innerhalb eines Workshops genutzt werden oder nur in Teilen Verwendung finden.
Die Teilnehmenden positionieren sich zu einer Aussage innerhalb der Skala „Ich“ (also: Ich stimme voll und ganz zu) und „Ich nicht“ (also: Ich stimme gar nicht zu). Dafür bewegen sie sich zwischen den ausliegenden Schildern „Ich“ und „Ich nicht“ durch den Raum, bis sie ihre Position gefunden haben und dort stehen bleiben. Im Anschluss findet ein Austausch über die Positionierung statt.
Die Teilnehmenden bringen in dieser Methode gesellschaftliche Ereignisse mit den passenden historischen Jahreszahlen zusammen. Die Ereignisse benennen gesellschaftliche Entwicklungen im Hinblick auf Geschlechterverhältnisse und Kämpfe für mehr Gleichberechtigung. So entsteht mit den bereitgestellten Karten ein Zeitstrahl. Dieser ermöglicht eine Besprechung feministischer Aufbrüche und antifeministischer Abwehrkämpfe.
Ereigniskarten und Jahreszahlen | Größe: DINA4
Ereigniskarten und Jahreszahlen | Größe: DINA5
Ereigniskarten und Jahreszahlen | Größe: Moderationskartenformat
Die Teilnehmenden tauschen sich über Aussagen aus und ordnen diese in drei verschiedene Kategorien ein:
Im Anschluss werden die Einteilungen miteinander verglichen und besprochen.
Sie können weitere Methoden und Informationen für die politische Bildungsarbeit gebrauchen? Dann ist hier vielleicht etwas dabei:
» Das Methodenhandbuch für Multiplikator*innen, Trainer*innen der politischen Bildung und Aktivist*innen "Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen", herausgegeben vom Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung kann hier gelesen werden.
» Die Broschüre von Dissens - Institut für Bildung und Forschung e. V. „Antifeminismus. Pädagogische Handreichung. Zwischen Sensibilisierung und Handlung in der Bildungsarbeit zu Antifeminismus“ ist hier zu finden.
» Das Methoden-Set vom Projekt „Unlearning Anti-Feminism on TikTok“ ist hier zu finden.
Auf unserer Pageflow-Seite können Sie Kim bei den ersten Schritten zur Beantwortung der Frage begleiten. Hier entlang...

Dann schauen Sie doch in den Band zur Ausstellung "Antifeminismus - eine politische Agenda". Hier geht's weiter.
Spotlight - Antifeminismus erkennen und begegnen
c/o Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
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