Unterstützungsaufruf
Mit dem geplanten Umzug der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft zum Landtag entfällt der Großteil der bisherigen Förderung. Die verbleibende Teilförderung durch das MKJFGFI ist viel zu gering, um die Arbeit fortzuführen.
Ohne zusätzliche Mittel muss Spotlight zum Jahreswechsel seine Arbeit einstellen – mitten in einer Zeit, in der antifeministische Anfeindungen, Bedrohungen und Desinformation in NRW zunehmen.
Mit der Schließung ginge eine zentrale Anlaufstelle verloren:
- für Information, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zu Antifeminismus,
- für zivilgesellschaftliche Akteur:innen, die sich vernetzen und fortbilden,
- für Präventionsarbeit, die demokratiefeindlichen Ideologien frühzeitig begegnet,
- für Betroffene, die Unterstützung suchen.
In der 35. Gleichstellungsministerkonferenz (GFMK) wurde einstimmig der Beschluss „Antifeminismus als Bedrohung für Demokratie und Gesellschaft gemeinsam wirksam bekämpfen“ gefasst. NRW war eines der antragstellenden Länder.
In diesem Beschluss ist ausdrücklich festgehalten, dass nachhaltige Förderstrukturen gestärkt und vernetzt werden sollen und dass es eine nachhaltige finanzielle, strukturelle und gesetzliche Unterstützung für Demokratiearbeit, auch im Kontext Antifeminismus, braucht.
Auch die Evaluation des Integrierten Handlungskonzeptes NRW nennt unter den Handlungszielen eine stärkere Berücksichtigung von Antifeminismus und die Auseinandersetzung mit Männlichkeitskonstruktionen. Als Vorschlag zu den Handlungszielen wird dort die Stärkung der Antidiskriminierungsarbeit – unter anderem auch gegen Antifeminismus – aufgeführt.
Darum brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung:
Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit uns dafür ein, dass die fehlenden Fördermittel im Landeshaushalt NRW dauerhaft gesichert werden.
Sie können helfen, indem Sie z.B.:
- Abgeordnete des Landtags NRW direkt anschreiben oder anrufen,
- Ihre Politiker:innen vor Ort kontaktieren,
- das Thema in Ihren Netzwerken verbreiten und Mitstreiter:innen mobilisieren.
Jede Stimme kann entscheidend dazu beitragen, dass Spotlight weiterarbeiten und Menschen in NRW für die gesellschaftliche Wahrnehmung für die Gefahren von Antifeminismus stärken kann.
Wir zählen auf Ihre Unterstützung – jetzt, bevor es zu spät ist.
Bei Rückfragen und für weitere Informationen melden Sie sich bitte bei Nina Bramkamp (bramkamp@wuppertaler-initiative.de oder unter 0160-92358251).




